Heute ist schon der 14.12.2010 und in 5 Tagen mache ich mich auf den Weg ins kalte Deutschland. Bevor ich nach England kam hatte ich ja eigentlich befürchtet in den eisigen Tempertauren meinen Meister zu finden und einen unglücklichen Winter zu verbringen, aber wie sich herausstellte trat das Gegenteil ein. Hier ist es relativ gesehen ziemlich warm während zuhause Rekordminusgrade erreicht werden. Und regnen tuts hier auch gar nicht so viel, wie erwartet. Also wettermäßig hatte ich bisher extremes Glück :)
Die letzte Woche war nicht besonders ereignisreich muss ich zugestehen. Unimäßig lag alles in den letzten Atemzügen, denn offenbar haben die Briten in der letzten Unterrichtswoche regulär keinen Unterricht mehr. Zumindest nicht in allen Fächern. In meinen Kursen sollte ich eigentlich keine Kurse mehr haben, aber durch den Ausfall durch schneefrei hab ich jetzt doch noch zwei Mal Unterricht. Aber viele Briten fahren Mitte der Woche auch schon nach Hause und die Dozenten haben extra gefragt ob wir denn überhaupt noch in der letzten Woche da sein, oder ob es sich nicht lohne. Sowas hab ich nicht unbedingt erwartet. Das Semester ist sowieso schon unheimlich kurz - und jetzt wird auch noch mehr oder weniger auf die letzte Woche verzichtet... na ja.
Was habe ich in meinem USA-Jahr gelernt?
It's not right, it's not wrong - it's just different!
Die letzten Abende haben wir eigentlich entweder auf Abschiedsfeiern, kleinen Hausparties oder zuhause bei Bandpractise oder Filmen verbracht. Am Dienstag hatten wir, wie im letzten Blog erwähnt, Kajetan verabschiedet. Am Mittwoch haben wir geprobt und bis in die Nacht gequatscht. Am Donnerstag hat Sophie aus Amerika einen Abschieds-Weihnachtsfeier geschmissen (und ich hab das erste Mal hier Glühwein getrunken - Nürnberger natürlich, von Lidl). Am Freitag haben wir wieder geprobt, sind noch auf ein paar kleinere Hausparties gegangen und ich hab meine ersten Folgen South Park um 3 Uhr morgens gesehen. Am Samstag hab ich mal
wieder Plätzchen gebacken, die wir dann auch alle beim Film gucken aufgegessen haben. Sonntag hat Sophie dann an ihrem wirklich letzten Abend zum american pancake essen eingeladen und gestern, am Montag, haben wir erst Laura bei ihrer Tanzvorführung zugeschaut und dann mal wieder geprobt.
Tja, und so verging die Zeit!
Heute war allerdings ein großer Tag für mich, denn ich hab mein erstes Essay wiederbekommen. In Crossing Cultures, wo ich über das Buch Buddha of Suburbia geschrieben habe. Und tataaa, ich hab eine 2.1 oder 63%. Ja, das sagt euch jetzt wenig. Mir auch. Die Bewertungssysteme sind hier sehr verwirrend. Ich versuche mich mal in einer kurzen Erklärung:
wiki sagt:
Also scheint die Note ganz gut zu sein. Der Prof meinte auch, dass er kaum über 70% (also first's) vergibt und dass ich mich besser geschlagen hab als viele der Muttersprachler, grade auf sprachlicher Ebene. Hat mich natürlich gefreut :) Aber so richtig versteh ich die Bedeutung der Note trotzdem nicht..
In den nächsten Tagen müsste ich dann die anderen beiden Essays hoffentlich auch zurückbekommen. Mal schaun :)
Tja, ansonsten mach ich nebenher immer ein bisschen research für meine Essays im Januar und schreibe fleißig Geschichte, Theaterstücke und Gedichte (oder zumindest Ausschnitte davon) für mein Portfolio in Creative Writing. Ich bin auch einfach manchmal ein bisschen faul, gucke Serien, schlafe mehr oder weniger aus und so vergehen die letzten Tage vor Weihnachten sehr friedlich und schön :)
Heute Abend kommen Nicolas, Callie, Yannick und Laura zum Essen, denn ich habe zu Paprikahühnchen eingeladen. Vielleicht macht Yannick zum Nachtisch auch noch französische Crêpes und wir gucken nen schönen Film. Ich freu mich schon!
Jetzt geh ich allerdings gleich mit Laura zu einem kleinen Blockflötenkonzert der Musikstudenten, die dafür eine Note bekommen. Wir sicher toll!
Ganz liebe Grüße in die weite Welt!
Tja, und so verging die Zeit!
Heute war allerdings ein großer Tag für mich, denn ich hab mein erstes Essay wiederbekommen. In Crossing Cultures, wo ich über das Buch Buddha of Suburbia geschrieben habe. Und tataaa, ich hab eine 2.1 oder 63%. Ja, das sagt euch jetzt wenig. Mir auch. Die Bewertungssysteme sind hier sehr verwirrend. Ich versuche mich mal in einer kurzen Erklärung:
wiki sagt:
| UK Class | US GPA | Canadian GPA | Percentage |
|---|---|---|---|
| First | 3.8-4.0 | 3.3-4.0 | 70+ |
| Upper Second | 3.3-3.79 | 3.0-3.29 | 60-69 |
| Lower Second | 3.0-3.29 | 2.7-2.99 | 50-59 |
| Third | - | 2.0-2.69 | 40-49 |
| Ordinary Pass | - | - | 35-40 |
| US GPA equivalent from University College London,[11] other equivalents from McGill University.[12] | |||
Also scheint die Note ganz gut zu sein. Der Prof meinte auch, dass er kaum über 70% (also first's) vergibt und dass ich mich besser geschlagen hab als viele der Muttersprachler, grade auf sprachlicher Ebene. Hat mich natürlich gefreut :) Aber so richtig versteh ich die Bedeutung der Note trotzdem nicht..
In den nächsten Tagen müsste ich dann die anderen beiden Essays hoffentlich auch zurückbekommen. Mal schaun :)
Tja, ansonsten mach ich nebenher immer ein bisschen research für meine Essays im Januar und schreibe fleißig Geschichte, Theaterstücke und Gedichte (oder zumindest Ausschnitte davon) für mein Portfolio in Creative Writing. Ich bin auch einfach manchmal ein bisschen faul, gucke Serien, schlafe mehr oder weniger aus und so vergehen die letzten Tage vor Weihnachten sehr friedlich und schön :)
Heute Abend kommen Nicolas, Callie, Yannick und Laura zum Essen, denn ich habe zu Paprikahühnchen eingeladen. Vielleicht macht Yannick zum Nachtisch auch noch französische Crêpes und wir gucken nen schönen Film. Ich freu mich schon!
Jetzt geh ich allerdings gleich mit Laura zu einem kleinen Blockflötenkonzert der Musikstudenten, die dafür eine Note bekommen. Wir sicher toll!
Ganz liebe Grüße in die weite Welt!
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